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Franz Lenz zum Ehrenmitglied ernannt

 

Anlässlich seines 60. Geburtstages am 13.05.16 wurde die lebende Mauthler Legende Franz Lenz zum Ehrenmitglied seines TSV Mauth ernannt.

 

Franz hat sich über Jahrzehnte in den verschiedensten Positionen um den Fußballsport in Mauth verdient gemacht.

Anfänglich einer der besten Stürmer in Niederbayern, der zahlreiche Berufungen in die Niederbayernauswahl erhielt, prägte er mit seinem Sturmpartner Sigi Köck das Offensivspiel der äußerst erfolgreichen Mannschaft um Georg Eder, die 1976 den erstmaligen Aufstieg des TSV in die Bezirksliga schaffte.

Im Anschluss an seine Spielertrainertätigkeit und nach dem Ende seiner aktiven Karriere als Spieler in der 1. Mannschaft übernahm er zunächst die A-Jugend des TSV, aus der er zahlreiche weitere Mauthler Fußballgrößen hervorbrachte.

Franz Lenz bleibt dieser Mannschaft treu und führt sie dann als Trainer der 1. Mannschaft 1992 in die Bezirksoberliga.

1994 beendet Lenz sein Traineramt bei der Herrenmannschaft, mit der er zahlreiche für unmöglich gehaltene Triumphe feiern konnte (u.a. zweimal Niederbayerischer Hallenmeister!)

 

In der Folgezeit widmet sich Lenz nach einer Pause mit dem ihm eigenen brennenden Engagement der Förderung der Jugend und übernimmt zahlreiche Juniorenmannschaften, die immer wieder die Grundlage der lange andauernden Mauthler Fußballerfolgsstory im Herrenfußball bilden. Man kann Franz seinen Umgang mit den Jugendlichen und die vorgelebte Begeisterung für das runde Leder nicht genug danken!!!

Franz Lenz ist einer der entscheidenden Gründe dafür, dass dieser kleine Dorfverein jahrzehntelang in einer Liga mit viel größeren und finanziell stärkeren Vereinen konkurrieren kann.

 

Auch dafür wird Franz Lenz 2014 mit dem Ehrenamtspreis des BFV ausgezeichnet und in den Club 100 des DFB aufgenommen.

 

Die JFG Lusen, Jugendspielgemeinschaft aus TSV Mauth, Hohenau, Schönbrunn und Finsterau, ist ohne Franz Lenz nicht vorstellbar.

 

Lieber Franz, der TSV Mauth, dem du trotz vieler Verlockungen immer treu geblieben bist, ist stolz darauf, dich ab sofort sein Ehrenmitglied nennen zu dürfen!

 

Einladung zum Saisonabschluss
 
Zunächst einmal steht am morgigen Samstag, den 21.05.16, das letzte Saisonspiel in Grainet auf dem Programm. Nach dem tollen 3:1 Sieg vom letzten Wochenende gegen den Tabellenzweiten aus Zwiesel möchte unsere 1. Mannschaft auch den Saisonausklang noch siegreich über die Bühne bringen.
 
Im Anschluss an das Spiel sind alle Freunde, Förderer, Fans und Gönner sehr herzlich zum Saisonabschluss im Gasthaus Anita Fuchs eingeladen. Ab 18 Uhr wird gegrillt und dann das DFB-Pokalfinale auf Leinwand übertragen!
 
Die Mannschaft würde sich freuen, wenn die vielen Personen, die sie die ganze Saison über unterstützt hat, auch das Ende einer erfolgreichen Saison mit ihr feiern würden!!!

Letztes Heimspiel der Saison gegen den SC Zwiesel

Bereits um 16:00 Uhr wird morgen das letzte Heimspiel unserer 1. Mannschaft gegen den aktuellen Tabellenzweiten SC Zwiesel angepfiffen. 

Die Mannschaft von Klaus Gibis kann dabei noch einmal aktiv ins Meisterschaftsrennen eingreifen, denn Zwiesel muss das Spiel eigentlich gewinnen, wenn man noch eine Chance auf den Direktaufstieg haben will. 

Trotz einiger feststehender Ausfälle werden Tolksdorf, Fuchs und Co. dem jahrzehntelangen Rivalen aus der Glasstadt nichts schenken und hoffen auf eine stattliche Kulisse beim letzten Heimspiel der Saison!

Nervige Heimniederlage gegen Schwarz-Gelb 

 

Das ist wohl auch selten, dass man komischer- und ironischerweise den Spielbericht aus der Vorrunde ganz genau für das Rückspiel verwenden kann: 

Manchmal ist es besser, wenn man weniger sagt nach einem Fußballspiel, weil leider meistens die Mannschaft Recht hat, die gewonnen hat.

Am Ende steht also eine 2:3-Niederlage für unsere Mannschaft, die einen 0:1-Rückstand durch zwei Treffer von Christian Fuchs in eine 2:1-Führung verwandelt hatte, diese aber leider noch einmal aus der Hand gab. 

Über gewisse Aspekte dieses Spiels hüllen wir besser den Mantel des Schweigens, um nicht beleidigend werden zu müssen!!!

Vielen Dank für den schönen Bericht in der PNP von unserer Generalversammlung am 16.04.2016 

 

Den sportlichen Niedergang gestoppt, gesellschaftlich sich wieder auf die Werte besonnen, die den Verein so groß gemacht haben – und finanziell auf Konsolidierungskurs: Bei der Jahreshauptversammlung des TSV Mauth steht unter dem Strich ein dickes Plus unter allen Bilanzen. Und dieser Weg soll auch in den kommenden zwei Jahren mit den bewährten Kräften um den Vorsitzenden Bernhard Fuchs fortgesetzt werden. Seine gesamte Führungstruppe hat sich zur Wiederwahl gestellt – und alle sind einstimmig in ihren Ämtern bestätigt worden.

 

"Wahre Mauthler auf und neben dem Platz"Rückblick: TSV Mauth, Juli 2014: Der Verein steigt nach fast vier Jahrzehnten auf Bezirksebene ab. Das Klima in der Mannschaft vergiftet, der 1920 gegründete Traditionsverein (703 Mitglieder) ohne Perspektive. Viele prognostizieren den Durchmarsch ganz nach unten. Fuchs übernimmt den Verein und räumt auf. "Wir haben uns von den Querulanten im Team getrennt und vieles bereinigt", sagt er schonungslos vor 100 Mitgliedern im Vereinslokal Fuchs, seinem Elternhaus. Viele A-Jugendliche werden ins kalte Wasser geschmissen und müssen die Lücken schließen.

Für langjährige Mitgliedschaften wurden auch diese Damen und Herren geehrt. − Fotos: TSV Mauth
 

Für langjährige Mitgliedschaften wurden auch diese Damen und Herren geehrt. − Fotos: TSV Mauth

 

TSV Mauth, April 2016: In der Gaststube sitzen viele junge Fußballer mit Trainingsjacke und TSV-Logo auf der Brust. Andere haben ein T-Shirt an mit der Aufschrift "Mauthler Buam". Am Nachmittag haben sie in der Kreisliga Bayerwald den TSV Frauenau mit 5:2 besiegt, sie stehen auf Rang 4 der Tabelle. Nach dem 9. Platz und dem Bangen um den Klassenerhalt wie im Vorjahr haben die Rot-Weißen heuer mit dem Abstieg nie etwas zu tun gehabt. "Diese wahren Mauthler", wie Fuchs sie nennt, "sie verkörpern jetzt unseren TSV wieder auf und neben dem Platz."

60 Jahre beim TSV: Die ausgezeichneten Urgesteine mit Ehrenvorstand Klaus Brämer (v.r.). Gleich zwölf Mitglieder konnte 3. Vorsitzender Thomas Dorner für sage und schreibe 60 Jahre Treue zum TSV auszeichnen.
 

60 Jahre beim TSV: Die ausgezeichneten Urgesteine mit Ehrenvorstand Klaus Brämer (v.r.). Gleich zwölf Mitglieder konnte 3. Vorsitzender Thomas Dorner für sage und schreibe 60 Jahre Treue zum TSV auszeichnen.

 

Trainer Klaus Gibis, der diese schwere Aufgabe übernahm, hat für die neue Saison bereits wieder zugesagt. Die Elf, die am Samstag auflief, hatte ein Durchschnittsalter von 24,9 Jahren.

"Mit der Entwicklung der 1. Mannschaft sind wir sehr zufrieden", betont Spartenleiter Fritz Gibis. Sorgen macht hingegen die Zweite. "In der Reserverunde treten nur fünf Mannschaften an. Dennoch ist es schwierig, für diese acht Saisonspiele elf Fußballer zusammenzubringen." Man müsse hier deswegen nachdenken, ob man nicht mit einem Nachbarverein eine Spielgemeinschaft bilden soll.

Ein Modell, das im Nachwuchsbereich mit der JFG Lusen bereits seit Jahren mit gar vier Mannschaften praktiziert wird: Der TSV macht hier mit Hohenau, Schönbrunn und Finsterau gemeinsame Sache. Und dennoch sehe es aus Mauthler Sicht da alles andere als rosig aus, wie JFG-Betreuer Franz Lenz erläutert. "Der TSV stellt aktuell nur einen A-Jugendlicher. Die fünf B-Junioren sind allesamt unbegleitete Flüchtlinge, die wir mit großem Ehrgeiz zu integrieren versuchen. Aus der C-Jugend kommen zwei Spieler." Die E- und F-Junioren laufen unter noch unter Alleinregie des TSV, insgesamt gibt es dort 28 junge Fußballer. "Da beim uns traditionell keine Spieler bezahlt werden, ist dieses Nachwuchsproblem natürlich eine große Herausforderung", stellt Vorsitzender Fuchs klar.

Dennoch glaubt auch Bürgermeister Ernst Kandlbinder, selbst ein alter TSV-ler, dass der Verein weiter für positive Schlagzeilen sorgen wird. Der Rathauschef übernahm auch die Wahlleitung, bei der die komplette Führungsmannschaft um Fuchs und seine Stellvertreter Ludwig Fenzl und Thomas Dorner bis 2018 bestätigt wurden.

Schatzmeister Josef Lenz hatte zuvor eine vorbildliche Kassenführung präsentiert und für das Jahr 2015 sogar einen leichten Schuldenrückgang verkündet. Resultat der vielen gesellschaftlichen Veranstaltungen des TSV wie der Christmas Party oder dem jetzt schon legendären Starkbierfest mit Tom & Basti. So standen Einnahmen von rund 65761 Euro Ausgaben von 63325 Euro gegenüber. Durch das Plus sanken die Verbindlichkeiten auf 47828 Euro.

Neben den Fußballern gibt es beim TSV die Sparte Ski, die nach der Skigymnastik im Winter jetzt wieder in die Nordic Walking-Saison startet. Während das Kinderturnen weiter angeboten werden kann, sieht es beim Damenturnen und der Sparte Tischtennis eher mau aus. Die letzten beiden verbliebenen Platten-Artisten haben sich mittlerweile dem SV Finsterau angeschlossen. Die demografische Entwicklung und die niedrigen Geburtenraten beuteln beim TSV also nicht nur die Fußballer.

Etwas Positives zum Schluss: Beim anstehenden Heimatfest unter der Federführung des Waldvereins (22. bis 24. Juli) machen die Mauthler gemeinsame Sache. Neben dem TSV tritt auch die Feuerwehr als Organisator auf, um dieses Großereignis schultern zu können. Zum historischen Umzug am Sonntag soll vor allem der Volksmusikabend unter dem Motto "Zamkemma" am Samstag ein neues Zugpferd werden.

GEWÄHLTDie TSV-Vorstandschaft: 1. Vorsitzender: Bernhard Fuchs, 2. Vorsitzender: Ludwig Fenzl, 3. Vorsitzender: Thomas Dorner, Schatzmeister: Josef Lenz, Schriftführer: Andreas Baar, Kassenprüfer: Simon Köck, Uschi Küblböck, Beiräte: Alfons Gibis, Christoph Hilz, Ernst Kandlbinder.

GEEHRTFür 60 Jahre Mitgliedschaft: Hagl Hermann sen., Lenz Karl, Schraml Karl, Lenz Franz sen., Beer Josef sen., Fuchs Max, Allesch Adolfine

Gibis Johann, Pauli Franz sen., Nußhart Josef, Gibis Alfons, Rott Erwin, Meisetschläger Harald. Gleich zwölf Mitglieder konnte 3. Vorsitzender Thomas Dorner für 60 Jahre Treue zum TSV auszeichnen. "Das ist nicht nur für mich und uns eine besondere Ehre, sondern auch für den Bayerischen Fußballverband, dessen Glückwünsche ich überbringen darf", betont er. "Die konnten gar nicht glauben, dass wir da so viele Urgesteine haben!" Seit 50 Jahrendabei sind: Herzig Hubert, Aigner Sybilla, Mahler Mathias, Eder Georg, Hackl Alfons, Schmid Franz. 40 Jahre: Lenz Karl jun., Schmid Reinhold, Geißinger Josef, Stiller Helmut. 20 Jahre: Hunschede Günter, Schrottenbaum Stefan, Schrottenbaum Josef, Binder Renate, Hagl-Kehl Rita, Hagl Michael, Hagl Anna-Katharina, Hartl Stefa, Müller Gabriele, Müller Michael, Müller Josef, Müller Elisabeth, Groll Matthias, Eder Christoph, Schuh Alexander.